Unser Klima und die Welt sind in Gefahr. Davon hast du wohl schon gehört.

Ein Philosoph hatte noch nie davon gehört.

Denn er wurde vor mehr als 100 Jahren geboren, da gab es noch nicht einmal den Begriff der “Klimakrise”. Das war HANS JONAS .

Der deutsche Philosoph erkannte die Probleme, die die Industrialisierung verursacht. Zu seiner Zeit wurden zum Beispiel die ersten Atomkraftwerke gebaut. Immer mehr Fabriken entstanden und bliesen schädliche Abgase in die Luft. Das und vieles andere sah Hans Jonas kritisch.

Schon damals setzte er sich mit seiner Philosophie dafür ein, dass unsere Welt weiterbesteht …. die Blumen, Bäume, Tiere, Menschen! Das ist nicht selbstverständlich. Der durch die Industrie erzeugte Wohlstand ist fein. Doch was der Mensch zuviel produziert und in übertriebenem Maße nutzt richtet auf Dauer Schaden an der Natur an. Hans Jonas merkte an, dass die Menschen Verantwortung tragen.




Eines darf nicht vergessen werden: Der Mensch muss im Einklang mit der Natur leben. Ansonsten ist das Leben aller Lebewesen, und damit auch die gesamte Menschheit in Gefahr.



Der Philosoph Hans Jonas hat einen sogenannten “ökologischen Imperativ” erstellt, und zwar:

“Handle so, dass die Wirkungen deiner Handlungen verträglich sind mit der Permanenz echten menschlichen Lebens auf Erden.”



Was bedeutet das? Schon HANS JONAS forderte uns damit auf, so zu handeln, dass wir Menschen weiterhin gut auf der Erde leben können. Das geht nur MIT der Natur, nicht gegen die Natur.




Unser Klima und die Welt sind in Gefahr! Überlegen, welche Auswirkungen hat, was wir tun. Unsere Umwelt schützen. Das kann jede Erwachsene, jeder Erwachsener und auch jedes Kind:



  • Denke beim Einkaufen dabei, nur das Nötigste zu kaufen.  Erinnere auch deine Eltern daran. Vermeide Müll, so gut du kannst. So wird weniger produziert und daher weniger CO2 ausgestoßen – ein Gas, das die Atmosphäre auf unseren Planeten zerstört.

  • Wenn du für die Schule einkaufen musst, greife zum Beispiel zu Heften aus Recyclingpapier und anderen Recyclingprodukten. Verwende überhaupt alles weiter, wenn es möglich ist. Repariere, was kaputt ist. Vermeide Plastik in jeder Form – achte auf die Verpackungen, zum Beispiel bei Süßigkeiten.
  • Sprich’ mit deinen Eltern über alle Lebensmittel, die ihr kauft und esst. Zuviel künstliche Produkte, sowie Fleisch tun dir nicht gut und tragen zum CO2 Ausstoß enorm bei. Sprecht darüber, welche Autofahrten nötig sind, und wann ihr stattdessen öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad nehmen könnt.

Bitte deine Lehrerin/deinen Lehrer um eine Diskussion…Was könnt ihr  gegen die Klimakrise und Zerstörung der Welt in der Schule tun?

Magst du dich einer Umweltbewegung anschließen?

https://www.fridaysforfuture.at

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